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La Chaux-de-Fonds/Le Locle auf der UNESCO-Welterbe-Liste
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UNESCO
Die Denkmaltage der Uhrenindustrie (JPH)
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UNESCO    
   

Die Vergangenheit hat uns ein Kultur- und Naturerbe vermacht.
Wir können uns heute daran erfreuen, sind aber gleichzeitig dazu
verpflichtet, es zu erhalten und den kommenden
Generationen weiterzugeben.
Es ist eine unersetzliche Lebens- und Inspirationsquelle.
UNESCO

     

Die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation (UNESCO) wurde am 16. November 1945 gegründet. Für diese Sonderorganisation der Vereinten Nationen reicht es nicht, in verwüsteten Ländern Schulzimmer zu bauen oder wissenschaftliche Entdeckungen zu publizieren. Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation sind Mittel im Dienste eines ehrgeizigeren Zieles: den Frieden in den Köpfen der Menschen verankern.
Heute funktioniert die UNESCO als ein Ideenlabor. Sie erfüllt auch eine normative Funktion, indem sie universelle Texte zu den neuen ethischen Fragen verfasst. Zudem dient die Organisation als Zentrum des Ideenaustauschs – das Information und Wissen verbreitet und deren Teilung ermöglicht – und hilft dabei den Mitgliedstaaten, ihre menschlichen und institutionellen Kapazitäten in verschiedenen Bereichen zu verbessern. Kurz gesagt, die UNESCO fördert die internationale Zusammenarbeit unter ihren 195 Mitgliedstaaten und ihren 8 assoziierten Mitgliedern in den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation.

Die UNESCO steht bei internationalen Initiativen zum Schutz unseres Erbes an vorderster Front. Das Übereinkommen von 1972 zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt beruht auf dem Gedanken, dass gewisse Stätten von ausserordentlichem universellem Wert sind und daher Teil des gemeinsamen Erbes der Menschheit bilden sollten. Unbeschadet der einzelstaatlichen Souveränität und der Eigentumsrechte in den nationalen Gesetzgebungen anerkennen die Mitgliedstaaten, dass der Schutz des Welterbes eine Pflicht der gesamten internationalen Gemeinschaft ist.

Die Schweiz hat das Übereinkommen der UNESCO zum Schutz des Kultur- und Naturgutes der Welt (UNESCO-Konvention 72, SR 0.451.41) 1975 ratifiziert. Die UNESCO hatte diese Konvention im Anschluss an die Verlegung des Felsentempels Abu Simbel (Ägypten) vorgeschlagen, die dank dem Engagement und der Zusammenarbeit verschiedener Staaten ermöglicht wurde. Laut der Konvention ist die gesamte Menschheit für ihr Kultur- und Naturgut verantwortlich. Die Konvention setzt sich zum Ziel, die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten zu stärken, um das Erbe von weltweitem Interesse, das in die Welterbeliste aufgenommen wurde, zu erhalten und schützen. Die Konvention enthält einen Katalog unerlässlicher Kriterien für die Aufnahme und sieht die Bildung eines zwischenstaatlichen Komitees und eines Fonds für den Schutz des Kultur- und Naturgutes der Welt vor.

Die Schweizerische UNESCO-Kommission verbreitet die Werte und konkretisiert die Ziele der UNESCO in der Schweiz.

Der Verein UNESCO Destination Schweiz ist das touristische Netzwerk der auf der Welterbe-Liste stehenden Stätten und der UNESCO-Biosphären-Reservate.

Die in die Welterbeliste eingetragenen Objekte müssen von aussergewöhnlichem und universellem Wert sein. Sie enthält gegenwärtig weltweit 936 Objekte in 153 Mitgliedstaaten; davon zählen 725 zum Kultur- und 183 zum Naturerbe; 28 gehören beiden Kategorien an (Stand Juli 2011).

Gegenwärtig enthält die Liste elf schweizerische Welterbestätten (Stand Juli 2011). Zu den Kulturgütern gehören die Altstadt von Bern (1983), der Stiftsbezirk St. Gallen (1983), das Benediktinerinnen-Kloster St. Johann in Müstair (1983), die drei Burgen sowie die mittelalterlichen Festungs- und Stadtmauern von Bellinzona (2000), die Weinberg-Terrassen des Lavaux (2007) und die Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina (2008), die Stadtlandschaft Uhrenindustrie von La Chaux-de-Fonds und Le Locle (2009) sowie die Pfahlbauten um die Alpen (2011). Zu den Naturgütern zählen die Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch (2001), der Monte San Giorgio (2003) sowie die Tektonikarena Sardona (2008).

Weitere Informationen über die UNESCO.
     

 
La Chaux-de-Fonds, Salle de cérémonies du Crématoire
La Chaux-de-Fonds, vitraux (rue Cernil-Antoine 5-7)
Ville de La Chaux-de-Fonds
Ville du Locle
 
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